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Die Sportgeschichte begann bereits im 19. Jahrhundert. Ende des 19. Jahrhunderts wurden Reiten, Bogenschießen, Golf, Tennis, Skifahren und Schlittschuhlaufen von Frauen aus der oberen Gesellschaftsschicht ausgeübt.

 Das erste Mal, dass weibliche Athleten an den modernen Olympischen Spielen teilnahmen, waren die zweiten Olympischen Spiele im Jahr 1900. An den 1. Olympischen Spielen der Neuzeit sowie an den antiken Olympischen Spielen durften nur freie griechische Staatsbürger teilnehmen.

Nach Angaben des IOC nahmen nur 12 von 1066 Athletinnen aus 19 Ländern an den zweiten Olympischen Spielen teil. Sie nahmen nur an zwei Veranstaltungen teil, nämlich an Golf und Tennis. Bei der 3. Olympiade in St. Louis war das Bogenschießen die einzige Veranstaltung für Frauen.  Bei der 4. Olympiade in London wurden Bogenschießen, Eiskunstlauf und Tennis zu Frauenveranstaltungen und bei der 5. Olympiade in Stockholm Tauchen, Schwimmen und Tennis.  Die Entscheidung, ob Frauen an der Veranstaltung teilnehmen können oder nicht, lag bei den Männern, die die Olympischen Spiele veranstalteten.  Die Veranstaltungen, die Männer als “Frauensport” betrachteten, wurden als Frauensportveranstaltungen anerkannt.

Der Frauensport in Japan

In Japan begannen die Schülerinnen der höheren Mädchenschule in den 1920er Jahren mit Tennis und Schwimmen. Um 1924 begannen Wettbewerbe zwischen Mädchenschulen und Regionalkonferenzen, und schließlich wurden Leichtathletik, Schwimmen, Baseball, Tennis, Volleyball und Basketball auf nationaler Ebene in die Wettbewerbe aufgenommen. 1926 wurde der “Japanische Frauensportverband” als Organisation gegründet, um Athletinnen zu den internationalen Wettkämpfen zu entsenden.

Was den Schulunterricht betrifft, so besuchten Jungen und Mädchen früher getrennte Sportklassen. Dieser Trend wurde durch die 1989 von der Regierung herausgegebene Revision der Studiengänge geändert, die es den Schülern ermöglichte, am gleichen Sportunterricht teilzunehmen.

 Frauensport in den internationalen Konferenzen

 Es gibt weltweit ein wachsendes Interesse am Frauensport, vor allem in Kanada, Australien und den Vereinigten Staaten, und diese Bewegung lässt sich an den internationalen Konferenzen über Frauen und Sport ablesen. Auf der ersten Weltkonferenz über Frauen und Sport, die 1994 in Brighton, Großbritannien, stattfand, wurde die Internationale Arbeitsgruppe für Frauen und Sport (IWG) gegründet. Die IWG ist ein unabhängiges Gremium von wichtigen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen mit dem Ziel, Frauen zu stärken und ihre Rolle im Sport zu verbessern. Die IWG veranstaltet alle 4 Jahre eine internationale Konferenz über Frauen und Sport.

Auch das Internationale Olympische Komitee (IOC), das 1894 von Pierre, Baron de Coubertin, gegründet wurde, organisiert alle 4 Jahre im selben Jahr der Olympischen Sommerspiele eine internationale Konferenz über Frauen und Sport.

Eine Vielzahl von Delegierten von Regierungsorganisationen und anderen wichtigen Frauensportorganisationen verschiedener Länder nehmen an den internationalen Konferenzen teil. Sie diskutieren die aktuellen Situationen und Probleme, denen Frauen im Sport ausgesetzt sind, und kündigen eine Erklärung und einen strategischen Plan zur Verbesserung des Umfelds von Sportlerinnen in aller Welt an.